
Bilanz und neue Kampagne:
Was die FAZ Woche erreicht hat
Zufrieden blickt die "FAZ" nach einem Jahr auf den jungen Magazinableger "FAZ Woche" - und nennt erste Zahlen. Jetzt soll eine Kampagne weitere Impulse setzen.

Foto: FAZ
Seit einem Jahr spricht die "FAZ" die junge Elite ab 25 mit dem Wochenmagazin "FAZ Woche" an. Der Anspruch beim Start war hoch. Ist die Rechnung aufgegangen?
Ja, wenn man der Bilanz der Frankfurter glaubt, die da lautet: "Seit dem Markteintritt vor einem Jahr ist die verkaufte Auflage kontinuierlich gestiegen und liegt aktuell bei ca. 50.000 Exemplaren. Rund 25.000 Leser nutzen die unterschiedlichen Angebote und beziehen die Woche regelmäßig. 60 Prozent der Abonnenten konnten mit dem Wochenmagazin wieder oder neu für die Marke FAZ gewonnen werden. Von den Neukunden ist rund die Hälfte jünger als 40 Jahre."
Jetzt nutzt das Team um Thomas Lindner, Vorsitzender der "FAZ"-Geschäftsführung, das einjährige Bestehen und wirbt mit der aktuellen Ausgabe vom Freitag an in einer mehrwöchigen Geburtstagskampagne für die "FAZ Woche". Die Frankfurter wollen die "nachhaltige Verankerung des Magazins im wettbewerbsintensiven Markt der Wochenzeitschriften weiter vorantreiben".
Wie die FAZ Woche beworben wird
Die Reklamewelle umfasst nach Verlagsangaben umfangreiche Maßnahmen im Handel, TV- und Hörfunk-Spots, Anzeigen und digitale Werbemitteln sowie eine redaktionelle Serie. Im Rahmen der Kampagne erhöht der Wochentitel seine Auflage auf rund 240.000 Druckexemplare. Und ein Teil der Aboauflage der "FAZ" und der Sonntagsausgabe "FAS" enthält das Wochenmagazin als zusätzliche Beilage.
Hier das Werbemotiv:
Für die Frankfurter stellte das Jahr 2016 bislang den Höhepunkt einer Innovationsoffensive dar. Sechs neue Objekte gingen an den Start, davon drei Printtitel: Im April startete die "FAZ Woche", im Juni folgte das regionale Wirtschaftsmagazin "FAZ Metropol" und im November gesellte sich noch das lifestylige "FAZ Quarterly" in den Regalen hinzu. Sie alle hätten wichtige Ziele erreicht, teilweise auch übertroffen, lautete die erste Bilanz zum Jahresende.