
Motiv zurückgezogen:
Polizei Hamburg hat Ärger in Social Media
Momentan hat das Social-Media-Team der Polizei Hamburg keinen guten Lauf. Heute mussten die Beamten sogar ein Motiv der aktuellen Kampagne löschen. Gestern löste eine merkwürdige Postkarte Kritik aus.

Foto: Polizei Hamburg
Wie schwierig es ist, in Social Media den richtigen Ton zu treffen, musste die Polizei Hamburg in den vergangenen Tagen erleben. Nahezu unlösbar wird es, wenn ernste Anliegen mit einem Schuss Humor vermittelt werden sollen.
In der aktuellen Kampagne mit dem Claim "In Hamburg schaut man hin" stellt die Polizei Begriffspaare gegenüber und will dazu ermutigen, wenn man sich unsicher ist, lieber den Notruf zu wählen. "Frisch verliebt oder übel belästigt", "Schlüsselvergesser oder Einbrecher" sowie "Kumpel oder Klauer" sind einige der Motive betitelt. Die Agentur Battery ist für die Kreation verantwortlich. Gestartet ist die Aktion im Herbst 2019.
Aktuell melden sich viele an Diabetes Erkrankte und Angehörige bei Twitter zu Wort, die über die Kombination "Insulin oder Heroin" so gar nicht lachen können. Was als Nachhilfe in Sachen Drogenprävention gedacht war, eskalierte derart, dass die Polizei Hamburg das Motiv zurückzog.
Aber das war nicht der einzige Fail der Polizei Hamburg.
Die Kritik von Betroffenen:
Der letzte Tweet weist noch auf eine zweite Merkwürdigkeit hin. Am Vortag teilte die Polizei ihre Freude über eine Postkarte von Ben mit, aber die Follower konnten es sich nicht so recht vorstellen, dass ein Junge dieses Old-School-Medium tatsächlich eingesetzt und diese Worte so formuliert hat: