Schlecht fürs Employer Branding

Das eindeutige Ergebnis mag auch darauf zurückzuführen sein, dass die gestalteten Anzeigen den Lesegewohnheiten entgegenkommen, die man aus der Online-Welt adaptiert hat. Abweichungen führen laut Egner dazu, dass der Kandidat die Anzeige als unübersichtlich wahrnimmt. Außerdem ist den Forschern aufgefallen, dass die Marke der inserierenden Unternehmen bei den ungestalteten Anzeigen vielfach in den Hintergrund rückt. "Da Unternehmen Stellenanzeigen auch unter Marketing-Gesichtspunkten sehen, ist es wichtig, dass sie weiter die Möglichkeit haben, mit ihrer CI aufzutreten", sagt Egner. Ungestaltete Anzeigen hätten dagegen den Vorteil, dass sie sich auf allen Formaten und Größen in einheitlicher Optik darstellen lassen - auf Desktop, Tablet oder Smartphone gleichermaßen.

Die komplette Studie lesen Sie in der kommenden Ausgabe von W&V Nr. 37/2018. Hier geht's unkompliziert zur günstigen Einzelheft-Bestellung ...


Autor: Lisa Priller-Gebhardt

Sie schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.