In den 90er Jahren prägte Yahoo als Portalbetreiber die Anfangszeit des Internet mit, heute noch hat das Unternehmens bei seinen Diensten wie E-Mail oder die Foto-Plattform Flickr hunderte Millionen Nutzer. Yahoo tut sich aber schwer, die hohen Besucherzahlen in Einnahmen umzumünzen. Das Unternehmen verlor im Geschäft mit Onlinewerbung immer weiter an Boden gegen Google.
Bartz hatte versucht, den einst als Webverzeichnis gestarteten Konzern zum Anbieter von Medien-Inhalten umzubauen. Bei der Internetsuche tat sich Yahoo mit Microsoft zusammen. Doch es fehlte an durchschlagenden Erfolgen. Microsoft hatte einst versucht, Yahoo für mehr als 40 Milliarden Dollar zu kaufen und soll auch jetzt unter den Interessenten gewesen sein. Als wahrscheinlicher gilt jedoch der Verkauf der lukrativen Beteiligungen in Asien an die Partner Alibaba aus China und Softbank aus Japan. (dpa)