
Fall Jonen:
Fitness SF und Frank Jonen einigen sich
Der Freelancer Frank Jonen und Fitness SF haben sich im Streit um angeblich unbezahlte Rechnungen geeinigt. Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, nachdem Jonen die Website der US-Fitnesskette vom Netz genommen und stattdessen über die Domain einen Protestbrief veröffentlicht hatte.
Der deutsche Web-Designer und Postproduction-Spezialist Frank Jonen und der US-Fitnessstudio-Betreiber Fitness SF haben sich im Streit um angeblich unbezahlte Rechnungen überraschend geeinigt. Der Fall hatte vor einem Monat für internationale Schlagzeilen gesorgt, nachdem Jonen die Website der Fitnesskette vom Netz genommen und über die Domain stattdessen einen Protestbrief veröffentlicht hatte. In einer gemeinsam veröffentlichten Erklärung heißt es nun, man habe "alle Streitigkeiten einvernehmlich und zur gegenseitigen Zufriedenheit gelöst. Fitness SF und Herr Jonen bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten für Fitness-SF-Mitglieder und freuen sich, dass die Unterbrechung des Internetservices schnell behoben wurde." Über den Inhalt der Einigung oder die Summe, die Jonen von seinem Auftraggeber erhalten hat, ist nichts bekannt.
Vom Internetdienst "Social Times" danach gefragt, ob es - im Nachhinein betrachtet - richtig war, den Protestbrief zu veröffentlichen, sagte Jonen: "Ich weiß nicht." Jedenfalls habe er eine Diskussion darüber angestoßen, wie Freelancer von ihren Auftraggebern behandelt werden: "Ich habe viel Solidarität dafür erfahren, dass ich mich - deutlich nach außen sichtbar - für dieses Anliegen eingesetzt habe, sogar von früheren Auftraggebern."