
Betty geht in Deutschland an den Start
Es ist soweit: Drei Jahre nach der Gründung der Betty TV AG und knapp ein Jahr nach dem Startschuss in der Schweiz kommt die Fernbedienung Betty auch in deutsche Wohnzimmer. Über das Gerät kann der Zuschauer ohne Medienbruch bei Quiz- und Gewinnspielen sowie bei Votings interaktiv mitmachen und via Tastendruck Warenproben bestellen. „Mit Betty geben wir neue Anreize für den Zuschauer, die dadurch länger beim Programm verweilen“, sagt Wolfram Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
Es ist soweit: Drei Jahre nach der Gründung der Betty TV AG und knapp ein Jahr nach dem Startschuss in der Schweiz kommt die Fernbedienung Betty auch in deutsche Wohnzimmer. Über das Gerät kann der Zuschauer ohne Medienbruch bei Quiz- und Gewinnspielen sowie bei Votings interaktiv mitmachen und via Tastendruck Warenproben bestellen. „Mit Betty geben wir neue Anreize für den Zuschauer, die dadurch länger beim Programm verweilen“, sagt Wolfram Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
Kooperationspartner im deutschen Markt sind bislang die Sender Sat.1, Pro Sieben und Kabel eins, die allesamt zu Pro Sieben Sat.1 Media gehören – das Unternehmen hatte bei der Betty-Entwicklung 2004 maßgeblich mitgearbeitet. Mit anderen Sendern befinde man sich aber in Gesprächen, so Schmidt. Schließlich gehe das Konzept nur auf, wenn die Eine-Million-Zuschauer-Hürde genommen sei. Das könnte bereits zum Jahresende der Fall sein, stellt der Betty-Chef in Aussicht, der dafür ein Bruttowerbevolumen von mehreren Millionen Euro in die Hand nimmt.
Geworben wird in TV, Print und über das Außenwerbemedium in U- und S-Bahnen Infoscreen. Der Claim: „Draußen ist doof – Bleib zuhause und belohn dich beim Fernsehen“. Eine Belohnung winkt bei Betty dann, wenn man auf Fragen, die sich auf Programm und Werbeblöcke beziehen können, die richtigen Antworten gibt: dafür gibt es Sofameilen, die sich der Zuschauer über das Bonusprogramm Happy Digits vergüten lassen kann. Zusätzlich winken Prämien, wie zum Beispiel ein Treffen mit der Boy-Group Take That.
Die rund ein Drittel kostenpflichtigen Betty-Spiele (pro Spiel: 50 Cent) fließen in die Kasse der Betty AG. Erlösquelle Nummer zwei ist die Werbungtreibende Industrie, die mit der interaktiven Fernbedienung ein Dialogmedium zur Verfügung gestellt bekommt und somit stärker auf Performance-Marketing setzen kann. Die erzielten Werbeeinnahmen kommen über ein Sharingmodell auch den beteiligten Sendern zugute.
Zum Betty-Set, das im Handel für 39,90 Euro angeboten wird, gehören neben der Fernbedienung mit Display ein Scart-Adapter und ein Telefon-Adapter, über den der Rückkanal hergestellt wird und kostenpflichtige Aktionen abgerechnet werden. Abo- und Verbindungsgebühren fallen nicht an. Auch Kundendaten würden nicht gespeichert oder weitergegeben werden, verspricht Schmidt. Über die einzelnen Betty-Aktionen informiert die Site www.betty.de und die Programmzeitschrift TV 14.
Mit Wolfram Schmidt im Betty-Vorstand sitzen Matthias Zahn und Jens Gloede, verantwortlich für Technik beziehungsweise die Software-Architektur. Prominente Unterstützung kommt von Helmut Thoma: Der RTL-Gründer mit über 40 Jahren TV-Erfahrung berät die Betty-Crew bei der Vermarktung.