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Lesedauer 7 Min.

WuV Community Icon Der Mediamix wird neu sortiert: KI sorgt für Paradigmenwechsel

Paid Search überholt TV, Retail Media wächst weiter und klassische Display-Werbung verliert an Anteil. Doch die eigentliche Veränderung ist tiefergehend: KI-Suche und die verstärkte Ausrichtung auf Attention sorgen dafür, dass so mancher Mediamix neu gedacht werden muss.
Search im stationären Handel

Search nimmt im Alltag eine immer größere Rolle ein - und auch der Mediamix wird davon entscheidend beeinflusst.

© ChatGPT/W&V

Die Schwerpunkte im Mediamix verschieben sich rasant. Eine neue Analyse des Tech-Unternehmens Objective Platform zeigt: Paid Search ist inzwischen der größte Kanal im untersuchten Budgetmix, Retail Media wächst rasant und Display wird teurer, obwohl weniger Geld hineinfließt. 

Für 2026 sieht der in Amsterdam ansässige Softwareanbieter für Marketing Measurement, der unter anderem auch mit der Deutschen Telekom zusammenarbeitet, vor allem drei Themen auf die Marketing-Branche zukommen: Werbung in KI-Umgebungen, Attention als neue Messgröße und den Aufstieg von Creator-Strategien.

Die klassische Trennung zwischen Marken- und Performancekanälen verliert weiter an Bedeutung. Das ist die zentrale Botschaft der Studie „Marketing Channel Trends 2026“ von Objective Platform. 

Basis der Analyse sind rund 1,8 Milliarden Euro Media-Investments verschiedener Marken und Märkte. Ausgewertet wurden vor allem die Entwicklungen des Jahres 2025 im Vergleich mit den Vorjahren. Es handelt sich damit nicht um eine repräsentative Marktstatistik, sondern um die aggregierten Kundendaten des Unternehmens. 

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