Besonders deutlich ist der Rückgang erneut bei den Zeitschriften. Publikumszeitschriften verzeichnen zwischen Januar und August bei einem Bruttowerbeumsatz von knapp 2,1 Milliarden Euro erneut ein Minus, das sich unbereinigt bei 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingependelt hat. Fachzeitschriften verzeichnen ein unbereinigtes Minus von 8,2 Prozent auf jetzt gut 250 Millionen Euro.

Hart trifft die Werbeflaute weiterhin das Medium Kino. Laut Nielsen Media Research sind die Bruttoerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum bis Ende August um 14,8 Prozent auf knapp 37 Millionen Euro eingebrochen. Allerdings kann hier der Rückgang gegenüber den Vormonaten weiter deutlich gebremst werden.

Mit Spannung dürften nun die Bruttowerbeausgaben im Online-Sektor erwartet werden. Im Internet wurde im Juni erstmals ein Minus von Nielsen Media Research ermittelt. Die Zahlen folgen in den kommenden Tagen.


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.