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Studie: Wachstum im TV nur über Mehrwertdienste möglich
Der deutsche TV- und Videomarkt erlebe gegenwärtig einen fundamentalen Strukturwandel, betonen die Berater von Booz & Company in München: „Während das TV-Kerngeschäft in den vergangenen fünf Jahren weitgehend stagnierte bzw. nur minimale Wachstumsraten verzeichnen konnte, bieten die fortschreitende Digitalisierung und die Konvergenz des TV- und Video-Marktes den Infrastruktur- und Content-Anbietern nun die Chance, mit neuen Inhalten und Diensten wieder substanzielles Wachstum zu generieren.“
Dieses „substanzielle Wachstum“ solle, so die Booz-Empfehlung, vor allem durch Mehrwertdienste generiert werden. Voraussetzung sei jedoch, dass Content-Anbieter und Distributoren ihre bisherige Konkurrenzsituation zumindest teilweise auflösen würden und stattdessen auf Kooperationsstrategien und gemeinsame Innovationen bei neuen digitalen Diensten setzen. Dann, so rechnet Booz & Company vor, könnte der TV-Markt aus der Stagnation herauskommen und mit jährlichen Umsatzsteigerungsraten von bis zu 4,8 Prozent kalkulieren: „Bis 2015 ist ein Anteig des TV- und Video-Umsatzvolumens von heute 15 Milliarden Euro auf dann 20.1 Milliarden Euro möglich“, heißt es aus München.
Treckmann Redakteur














