Umfrage:
Werbejahr 2013: Wie war denn nun der Start?
Zieht die Euro-Krise an Deutschland vorbei? TV, Radio und Print starten teils sehr gut ins Werbejahr 2013. W&V Online hat sich bei Vermarktern und Mediaplanern umgehört.
Die Vermarkter elektronischer Medien jubeln und feiern zuweilen einen "exzellenten Start ins Werbejahr 2013", die Printhäuser ziehen vermehrt ihre digitalen Umsätze heran, Mediaplaner blicken verhalten nach vorne: Das ist der erste Eindruck einer Umfrage von W&V Online unter Vermarktern der klassischen Medien TV, Radio und Print sowie bei Mediaplanern.
Die Gattungen sind – wie eingangs schon angedeutet - recht unterschiedlich ins neue Jahr gestartet: Während das Radiolager generell sehr zufrieden auf die ersten Zahlen blickt, Fernsehen gut verdient, hat manch ein Verlag erneut das Nachsehen – zumindest mit dem klassischen "analogen" Geschäft. Das spiegelt sich auch in den ersten Bruttozahlen zum Werbemarkt wider, die Nielsen Media Research vergangene Woche veröffentlicht hat.
Eines zeichnet sich deutlich ab: Langfristige Prognosen abzugeben wird immer schwieriger. Wortwörtlich betont dies beispielsweise Thomas Wagner, Geschäftsführer des umsatzstarken ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media. Andere warnen davor, dass es im Zuge der Eurokrise doch noch zu einem größeren Einbruch der Werbebudgets über alle Gattungen hinweg kommen könnte. Zu ihnen zählt Mediakenner Thomas Koch. Aber sehen Sie in unserer Bildergalerie selbst, wie zurückhaltend die Branche angesichts von Absatzproblemen großer Markenartikler mit Prognosen geworden ist...