Gemeinsam betreiben TV-Sender Aufkl├Ąrungsarbeit f├╝r HbbTV
Gemeinsam betreiben TV-Sender Aufkl├Ąrungsarbeit f├╝r HbbTV © Foto:ARD

Smart-TV | | von Franziska Mozart

Fernsehsender geben ihren Zuschauern Nachhilfe bei HbbTV

Zwar werden immer mehr internetf├Ąhige Fernseher verkauft, doch zu viele Zuschauer wissen noch gar nicht, was sie damit anfangen sollen. Ger├Ąte-Hersteller und H├Ąndler haben daher schon mit einer Kampagne schon die Aufkl├Ąrungs-Arbeit begonnen, jetzt ziehen auf die TV-Sender nach. ARD, ZDF, ProsiebenSat.1 und RTL haben sich zusammengetan und f├╝r die Informationskampagne "Auf ROT geht┬┤s los! Meine Taste f├╝r smartes Fernsehen." ein gemeinsames Logo entwickelt.

Am 5. September, einen Tag vor Beginn der IFA in Berlin, startet die Informationskampagne. In ihrem Mittelpunkt steht die rote Taste auf der TV-Fernbedienung, mit der Zuschauer auf direktem Weg zu den programmbegleitenden HbbTV-Angeboten der deutschen TV-Veranstalter gelangen.

Die einzelnen Sender entwickeln ihre eigenen Ma├čnahmen, alle nutzen jedoch das gleiche Logo. TV-Spots, Informationsmaterialien und Service-Angebote in Videotexten und im Internet werden daran arbeiten, den roten Knopf bekannter zu machen. Die ARD etwa setzt auf Mitmach-Aktionen bei der IFA und wird im Herbst mit redaktionellen Beitr├Ągen und Spots on-Air gehen.

Die Sender wollen bei ihren Zuschauern die nicht-linearen Medien bekannter machen. Sie wollen etwa zeigen, wie man vom Fernseher aus auf Mediatheken oder On-Demand-Angebote zugreifen kann und wo die Zuschauer ÔÇô je nach Programm ÔÇô zus├Ątzliche Services, Live-Streams, individualisierbare Teletexte sowie interaktive Spiele, Votings und Shoppingangebote finden. Auch f├╝r die Etablierung neuer Werbeformen im Smart-TV m├╝ssen die Zuschauer erst sensibilisiert werden. F├╝r die Kampagne nutzen die Sender ihre eigenen Medien.

Seit Anfang 2013 wurden erstmals mehr Fernseher mit Internetanschluss verkauft als ohne. Zu diesem Ergebnis kamen die Gesellschaft f├╝r Konsumforschung und der Hightech-Verband Bitkom. Demnach sind 58 Prozent der bisher in diesem Jahr verkauften Ger├Ąte mit einem Online-Zugang ausgestattet. Der Verband geht davon aus, dass der Anteil der internetf├Ąhigen Ger├Ąte bis zum Jahresende auf ├╝ber 70 Prozent klettert. Sieben Millionen installierte Fernsehger├Ąten mit HbbTV-Funktionalit├Ąt k├Ânnten dann in deutschen Wohnzimmern stehen.

Fernsehsender geben ihren Zuschauern Nachhilfe bei HbbTV

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