Samsung schießt gegen HTC
veröffentlicht am 18.04.2013 13:29 Uhr in AdvertisingSamsung wird beschuldigt, Studenten dafür bezahlt zu haben, negative Kommentare über die Telefone des taiwanesischen Konkurrenten HTC zu posten. Eine lokale Website veröffentlichte Dokumente, die zeigen, wie Samsung die entsprechenden Studenten rekrutierte. Samsung selbst bezeichnet den Vorfall als "bedauerlichen Zwischenfall", der ganz klar gegen die "fundamentalen Prinzipien" des Konzerns verstoße. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, droht Samsung eine Strafe von 639.000 Euro.
BBC.co.uk
BBH schnappt sich Bang & Olufsen
veröffentlicht am 18.04.2013 10:29 Uhr in AdvertisingBartle Bogle Hegarty hat sich den weltweiten Werbeetat von Bang & Olufsen geschnappt. Aufgabe der Agentur ist es, die High-End-Produkte der Marke zu promoten und eine strategische Partnerschaft mit Universal Music zu entwickeln. Man wolle stärker in Märkte wie China und die USA expandieren und habe daher nach einer Agentur gesucht, die weltweit bekannt ist und in den wichtigsten Märkten lokale Niederlassungen habe, heißt es von Unternehmensseite. Darüber hinaus verfüge BBH über ein großes Know-How in der Zusammenarbeit mit weltweiten Luxusmarken.
Brand Republic
Facebook will mit Video-Werbung reich werden
veröffentlicht am 18.04.2013 08:03 Uhr in New MediaEine Million US-Dollar pro Tag soll ein neues Video-Werbeformat kosten, an dem Facebook Branchengerüchten zufolge aktuell bastelt. Von Juni oder Juli an sollen Werbungtreibende dann Werbevideos schalten können, die sich beim Abruf mit dem Desktop-Browser automatisch öffnen und sich vom zentralen Newsfeed aus in die linke und rechte Randspalte ausbreiten. Die maximale Länge der Spots beträgt 15 Sekunden. Angesprochen werden können gezielt Frauen und Männer - jeweils unter oder über 30 Jahren. Das Frequency Capping sieht vor, dass die Nutzer nicht mehr als drei Mal pro Tag von den Spots belästigt werden. Aktuell informiert das Social Network bereits Agenturen über die neue Form der Videowerbung.
AdAge.com
Twitter erweitert Targeting-Angebot
veröffentlicht am 18.04.2013 07:58 Uhr in New MediaTwitter erweitert seine Targeting-Möglichkeiten. War es bislang möglich, Nutzer aufgrund von dem, was sie lesen, anzusprechen, sollen Werbungtreibende künftig auch die Möglichkeit erhalten, ihre Werbung anhand der Tweets, die die Nutzer produzieren, auszusteuern. Diesen werden dann kurz nach dem Verfassen ihrer Kurzmitteilungen, Antworten, Retweets oder Favorites thematisch passende Anzeigen präsentiert. Wichtig dabei: Äußert sich ein Twitter-Mitglied negativ über eine Sache, können die Anzeigen ausgefiltert werden. Der neue Service läuft unter dem Namen "Keyword Targeting in Timelines".
Fast Company
E-Commerce in China wächst um 66 Prozent
veröffentlicht am 17.04.2013 14:25 Uhr in New MediaDer chinesische E-Commerce-Markt verzeichnete im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz in Höhe von 190 Milliarden Dollar. Dies ist ein Anstieg gegenüber 2011 um 66,5 Prozent. Wie das China Internet Network Information Center bekannt gab, kauften vergangenes Jahr 242 Millionen chinesische Online-Nutzer Waren über das Internet ein. Das starke Wachstum kam vor allem durch mobile Nutzer zustande. Gegenwärtig wird der chinesische E-Commerce-Markt von dem Unternehmen Alibaba dominiert, das mit seinen beiden Portalen Taobao und Tmall allein einen Umsatz in Höhe von 170 Milliarden Dollar generierte.
Techcrunch
Murdochs Entertainment-Company heißt 21st Century Fox
veröffentlicht am 17.04.2013 11:25 Uhr in TV/RadioDas neue Unternehmen, in dem die News Corp. ihre elektronischen Medien sowie die TV- und Film-Produktionen bündeln will, wird 21st Century Fox heißen. Dies erklärte der Chairman und CEO Rupert Murdoch in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Zu dem neuen Unternehmen gehören unter anderem die TV-Sender Fox News und Fox Broadcasting sowie das Hollywood-Studio 20th Century Fox. Die Aufteilung der News Corp. in zwei eigenständige Unternehmen soll bis Anfang Juli durchgeführt werden. In dem zweiten Unternehmen werden unter anderem die Zeitungen The Wall Street Journal, The New York Post, die britischen Titel The Times und The Sun, der Buchverlag HarperCollins sowie die australischen Pay-TV-Aktivitäten zusammengefasst. Dieses zweite Unternehmen soll den Namen News Corporation behalten.
The New York Times
US-Online-Werbeerlöse 2012 bei über 36 Milliarden Dollar
veröffentlicht am 17.04.2013 09:34 Uhr in AdvertisingDie Online-Werbeerlöse in den USA sind im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 36,6 Milliarden Dollar gestiegen. Dies teilt das Interactive Advertising Bureau (IAB) mit. Die Werbeerlöse im Mobile-Bereich legten dabei um 111 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zu. Damit liegt der Mobile-Anteil bei neun Prozent. Die Erlöse aus dem Suchmaschinenmarketing betragen 16,9 Milliarden Dollar (+14,5%), das entspricht einem Anteil von 46 Prozent. Die Display-Werbung kommt auf zwölf Milliarden Dollar (+9%), was einem Anteil an den gesamten Online-Werbeerlösen von 33 Prozent entspricht.
IAB
Mail Online denkt über Freemium-Modell nach
veröffentlicht am 17.04.2013 08:06 Uhr in New MediaDas Management des britischen Verlags Daily Mail and General Trust (DMGT) denkt offenbar über ein Freemium-Modell für ihre Website Mail Online nach. Das Angebot von Mail Online ist bislang im vollem Umfang kostenlos. Mit dieser Strategie avancierte die Site - nach Nutzerzahlen - zur erfolgreichsten englischsprachigen Zeitungs-Website der Welt. DMGT-Präsident Lord Rothermere erklärte jetzt aber auf einer Medienkonferenz in London, dass der Verlag aktiv über ein Freemium-Modell nachdenke. Dafür müsse DMGT aber in Premium-Content investieren und einen Bezahlmechanismus entwickeln.
The Media Briefing
© Kobo
Kobo bringt Luxus-E-Reader heraus
veröffentlicht am 16.04.2013 14:14 Uhr in New MediaDer kanadische E-Reader-Hersteller Kobo bringt ein neues Lesegerät auf den Markt, das als eine Art „Porsche unter den E-Readern“ gegen die meist preislich deutlich günstigere Konkurrenz antreten will. Das neue Gerät Kobo Aura HD kostet 169 Dollar, verfügt aber über eine hervorragende Auflösung, selbst kleinste Schriftzeichen sind noch gut lesbar. Das heißt, bei diesem E-Reader handelt es sich um eine Luxus-Version, die vor allem „leidenschaftliche E-Book-Liebhaber“, die mehrere E-Books pro Woche lesen, ansprechen soll. Laut Kobo sei gerade für diese Zielgruppe der Preis nicht entscheidend, sondern eher der Lesekomfort.
Paid Content
US-Verlag Simon & Schuster testet E-Book-Verleih
veröffentlicht am 16.04.2013 11:34 Uhr in New MediaMit Simon & Schuster macht nun auch der letzte der sechs großen Buchverlage der USA seine E-Books über öffentliche Bibliotheken zugänglich. Wie Paid Content berichtet, wird der Verlag vom 30. April an in einem einjährigen Test alle seine E-Books über die öffentlichen Bibliotheken New Yorks anbieten. Unklar ist allerdings, welche Gebühren der Verlag von den Bibliotheken für die Bereitstellung der Bücher verlangt. Die E-Books können immer nur von jeweils einem Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausgeliehen werden.
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