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Warren Buffett setzt weiter auf lokale Zeitungen

Warren Buffett setzt weiter auf lokale Zeitungen

veröffentlicht am 04.03.2013 09:43 Uhr in Print

Der US-Investor Warren Buffett, dessen Vermögen auf 54 Milliarden Dollar geschätzt wird, setzt weiter auf lokale Tageszeitungen. Buffett, bekannt dafür, dass er gegen aktuelle Trends setzt, hat mit seinem Konzern Berkshire Hathaway in den vergangenen 15 Monaten 28 lokale und regionale Tageszeitungen gekauft. „Es gibt keinen Ersatz für eine Lokalzeitung, die ihren Job macht“, schrieb er jetzt in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. Die Buffett-Briefe sind legendär – und frei von jedem Finanz-Jargon. Einer der wundervollen Sätze des 82-Jährigen in diesem Jahr: „More than 50 years ago, Charlie (gemeint ist sein langjähriger Business-Partner Charly Munger) told me that it was far better to buy a wonderful business at a fair price than to buy a fair business at a wonderful price.“

 The New York Times
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Times verpatzt iPad-App-Relaunch

Times verpatzt iPad-App-Relaunch

veröffentlicht am 01.03.2013 14:04 Uhr in Print

Mit dem Relaunch ihrer iPad-App hat sich die britische Times offenbar keinen Gefallen getan. Im App-Store, wo die App für 14,99 Pfund herunterzuladen ist, aber auch auf Social-Media-Plattformen wie Twitter hagelt es seit rund 14 Tagen Beschwerden verärgerter Abonnenten. Ständige Programmabstürze würden einen Download der aktuellen Ausgaben verhindern, beim Durchblättern der Ausgaben gäbe es aufgrund schlechter Formatierungen halb leere Seiten - wenn man überhaupt soweit kommt, heißt es. "Meine Sonntagvormittage wurden viel komplizierter", ätzt ein Kommentator. Ein anderer schreibt: "Ich geb's auf. Es ist furchtbar und das Geld nicht wert. Sorry." Jetzt bemüht sich die Times, die auftretenden Bugs schnellstmöglich auszubügeln.

 Guardian.co.uk
Trinity Mirror setzt auf Aegis

Trinity Mirror setzt auf Aegis

veröffentlicht am 28.02.2013 10:00 Uhr in Print

Trinity Mirror hat seinen fünf Millionen Pfund schweren Media-Etat an Aegis UK übergeben. Böse Zungen behaupten nun, der Etatwechsel hänge damit zusammen, dass die britischen Aegis-Agenturen im vergangenen Jahr für ihre Kunden Anzeigenplätze in Trinity-Mirror-Blättern im Wert von acht Millionen Pfund platzierten. Das Trinity-Mirror-Management dementiert natürlich. Ein Großteil der Trinity-Blätter soll von Mai an von Carat aus Manchester betreut werden. Bisheriger Etathalter war die Havas-Tochter Arena Media. Der Schottland-Etat bleibt in den Händen der Aegis-Tochter MediaVision, die seit zwölf Jahren für den Kunden arbeitet.

 Campaignlive.co.uk
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Hürriyet macht Europaredaktion dicht

Hürriyet macht Europaredaktion dicht

veröffentlicht am 28.02.2013 09:48 Uhr in Print

Dogan Media schließt ohne lange Vorankündigung die Europaredaktion seiner türkischen Tageszeitung Hürriyet in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt. Fast die Hälfte der 56 Beschäftigten ist damit zum 1. März arbeitslos, erfuhr die FAZ aus Betriebsratskreisen. Die Artikel des Blattes sollen fortan in der Istanbuler Hauptredaktion entstehen, wo die andere Hälfte der Mitarbeiter beschäftigt ist. Als Grund für die Einsparmaßnahmen werden Anzeigenschwund und Auflagenrückgang genannt. Wurden 2010 noch durchschnittlich 36.000 Exemplare pro Ausgabe verkauft, seien es jetzt nur noch 15.000.

 FAZ.net
New York Times für Starbucks-Kunden

New York Times für Starbucks-Kunden

veröffentlicht am 28.02.2013 07:58 Uhr in Print

Die New York Times gewährt Kunden, die über das Starbucks-W-LAN auf ihre Seite surfen, ab sofort Gratis-Zugang zu 15 Artikeln pro Tag, jeweils drei aus den Ressorts News, Business, Technology, Most Emailed und einer rotierenden Liste anderer Ressorts wie Sport. Die Kooperation zwischen der New York Times und Starbucks ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Zeitungsmarken den öffentlichen Hunger nach Gratis-Internetzugängen nutzen, um ihre Inhalte zu promoten. Zeitgleich versucht das Blatt, seine bislang eher durchlässige Paywall zu stabilisieren und Online-Besuchern tatsächlich nur noch Zugang zu zehn Gratis-Artikeln pro Monat zu gewähren.

 PaidContent.org
Warren Buffett kauft weitere Tageszeitung

Warren Buffett kauft weitere Tageszeitung

veröffentlicht am 27.02.2013 11:52 Uhr in Print

Die BH Media Group des amerikanischen Investors Warren Buffett übernimmt mit dem Lokalblatt Tulsa World eine weitere Tageszeitung. Die finanziellen Details des Deals wurden nicht bekannt gegeben. Die Tulsa World (Tulsa/Oklahoma) wurde bislang von einer Verlegerfamilie herausgegeben. Erst Ende Januar hatte Buffett die Lokalzeitung Greensboro News & Record in North Carolina gekauft. Die BH Media Group verfügt inzwischen über ein Portfolio von 27 lokalen und regionalen Tageszeitungen sowie 269 Print-Publikationen insgesamt.

 Poynter
Variety schafft Paywall ab

Variety schafft Paywall ab

veröffentlicht am 27.02.2013 10:25 Uhr in Print

Das amerikanische Branchenmagazin Variety stellt seine tägliche Print-Ausgabe Daily Variety ein und schafft am 1. März die Paywall für seinen Online-Auftritt wieder ab. Die wöchentliche Print-Ausgabe wird fortgeführt. Dies teilte jetzt das Unternehmen mit und gab gleichzeitig ein neues, dreiköpfiges Chefredakteurs-Team bekannt, das aus Claudia Eller, Cynthia Littleton und Andrew Wallenstein besteht. Variety war im Oktober vergangenen Jahres für 25 Millionen Dollar von Penske Media übernommen worden, das die erfolgreiche Website Deadline.com betreibt. Variety hatte die Paywall 2009 eingeführt, konnte mit der Site aber nur wenige User an sich binden.

 The New York Times
Herald Tribune heißt künftig International New York Times

Herald Tribune heißt künftig International New York Times

veröffentlicht am 26.02.2013 09:25 Uhr in Print

Die New York Times Company hat einen Relaunch und die Umbenennung ihrer internationalen Zeitung International Herald Tribune angekündigt. Noch in diesem Jahr soll die Herald Tribune in International New York Times umbenannt werden. Die Herald Tribune gehört seit 2003 der New York Times Co. Die Websites des Flaggschiffs The New York Times und der Herald Tribune wurden bereits 2009 fusioniert. Das Rebranding passt zur Strategie des Unternehmens, die New York Times stärker als internationale Marke aufzubauen.

 Paid Content
Pearson verneint Verkaufsabsicht für Financial Times

Pearson verneint Verkaufsabsicht für Financial Times

veröffentlicht am 26.02.2013 07:59 Uhr in Print

Der neue CEO des britischen Verlags Pearson, John Fallon, dementiert, dass die Financial Times, das News-Flaggschiff des Unternehmens, zum Verkauf steht. Gleichzeitig erklärte er, dass die Zahl der Digital-Abonnenten im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf fast 316.000 gestiegen sei. Damit hat die Financial Times erstmals mehr Digital- als Print-Abonnenten. Die Gesamtzahl der Abonnenten liegt bei 602.000. In diesem Jahr will Pearson rund 170 Millionen Euro in Restrukturierungsmaßnahmen stecken. So soll die Digitalisierung vorangetrieben und die Fusion des Buchverlags Penguin mit Random House vorbereitet werden. Es werde auch zu Entlassungen kommen, erklärte Fallon, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

 The Guardian
Irische Zeitungen verlieren Käufer

Irische Zeitungen verlieren Käufer

veröffentlicht am 25.02.2013 09:43 Uhr in Print

Die größeren Tages- und Sonntagszeitungen in Irland verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte 2012 teilweise deutliche Auflagenrückgänge. So verlor Marktführer The Irish Independent 5,5 Prozent und kommt nun auf eine durchschnittliche tägliche Auflage von knapp 124.000. Die Irish Times verzeichnet sogar ein Minus von acht Prozent auf nur noch 88.000 Exemplare und The Examiner ein Minus von sechs Prozent auf knapp 40.000. Der Boulevard-Sonntagstitel Sunday World verkauft 217.000 Exemplare, ein Minus von 13,6 Prozent gegenüber 2011.

 The Guardian
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