Martin Vollmoeller, Xing-Chef, will durch die Übernahme Xings Position im Bereich Social Recruiting stärken.
Martin Vollmoeller, Xing-Chef, will durch die Übernahme Xings Position im Bereich Social Recruiting stärken. © Foto:Xing

Karriere-Netzwerk | | von Linda Ross

Xing schluckt österreichisches Portal Kununu

Das Online-Karrierenetzwerk Xing schluckt das österreichische Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu. Mit Vertragsunterschrift zahlt Xing zunächst rund 3,6 Millionen Euro für die Plattform. In Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, insbesondere der Umsatz- und der EBITDA-Entwicklung von Kununu im laufenden und kommenden Jahr, können bis Februar 2015 maximal weitere 5,8 Millionen Euro fließen.

Kununu mit Sitz in Wien wurde 2007 gegründet. Auf der Plattform bewerten Angestellte, Ex-Mitarbeiter, Lehrlinge und Praktikanten aus dem deutschsprachigen Raum ihr Unternehmen etwa in Bezug auf Betriebsklima, Aufstiegschancen und Gehalt. Drei Millionen Mal wird die Seite im Monat aufgerufen.

Der Kauf von Kununu stärke Xings Position im Bereich Social Recruiting, so Thomas Vollmoeller, CEO von Xing: "Gemeinsam bieten Kununu und Xing den Nutzern einzigartige Einblicke in das Innere von Unternehmen. Und Firmen können mit unserer Hilfe ihre Position im Kampf um Talente stärken. Das ist umso wichtiger, da öffentliche Arbeitgeberbewertungen durch die Mitarbeiter der jeweiligen Firmen nachhaltiges Employer Branding unerlässlich machen."

Die Gründer von Kununu, Mark und Martin Poreda, sollen weiterhin als Geschäftsführer fungieren. Das Portal und die Marke Kununu bleiben bestehen, ebenso die 30 Mitarbeiter der Wiener Firma. (lr/dpa)

Xing schluckt österreichisches Portal Kununu

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