Schöller: Ach, leck mich doch!
© Foto:Schöller/Infect

Werbe-App | | von Susanne Herrmann

Schöller: Ach, leck mich doch!

Die Fantasie geht bereits durch mit den Verfassern der Pressemitteilung zur Aktion: Von einer "Massenpsychose" ist die Rede, von einem "Sommerhit". In ihren Visionen sehen die Werber Scharen von Österreichern, die die Bildschirme ihrer Smartphones mit wenig Hingabe, aber dafür verdammt schnell ablecken.

Die Vorstellung dieses Anblicks ist sicherlich belustigend. Ob die Werbeaktion, die sich die Grazer Dialog- und Digitalmarketingagentur Infect für den Kunden Schöller (Nestlé) ausgedacht hat, aber den erhofften "Hype" auslöst, wagen wir zu bezweifeln. Vielleicht hilft das Sommerloch, denn die Temepraturen tun es nicht. Die Idee lautet wie folgt: Man baue eine Spiele-App für Smartphones, wecke den Wettbewerbsgedanken und fordere zum Teilen der erreichten Geschwingiskeitsrekorde auf Facebook auf. Das funktioniert ja eigentlich immer, die Zutaten verheißen Erfolg.

Die Sache hat aber dennoch einen Haken: Das Motto lautet nämlich "Österreich leckt das Smartphone". Und mal abgesehen davon, dass das sicher nicht nur ich eklig finde, sind wir uns bestimmt alle einig: Die Erfrischung durch ein virtuelles Eis am Stil hält sich in Grenzen. Der Genuss beim Schnellschlecken sowieso.

Wer jetzt noch nicht genug hat: Hier weitere Informationen zum Spiel. Es gilt, ein auf dem Display abgebildetes Schöller-Eis so schnell wie möglich zu schlecken. Die besten Schleck-Zeiten kommen auf das persönliche Facebook-Profil. "Und so", hoffen die Macher, "entsteht ein überaus witziges Wettschlecken."

Sie sind dabei? Die Gratis-App "Leck mich!" von Nestlé Schöller ist für Android-Smartphones und iPhones erhältlich.

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