
Relaunch:
Rebranding für Bing: Neues Logo wird gelb, "einfach und direkt"
Bing wird mit seinem neuen Logo gelber und moderer. Zeitgleich überarbeitet Microsoft die Suchseite und verspricht eine Touchscreen-optimierte Benutzeroberfläche.
Microsoft überarbeitet momentan die zentrale Suchseite von Bing und will damit bald eine schnellere und bessere Darstellung auf unterschiedlichen Bildschirmen ermöglichen. Scott Erickson von Microsoft verspricht bessere Such-Ergebnisse und eine modernere Benutzeroberfläche, die für Touchscreens optimiert ist. Das schreibt er im Bing-Blog. Vor allem soll die Suchmaschine der neuen Markenidentität von Microsoft entsprechen.
Dazu wurde zunächst das Logo verändert. Kurz nachdem auch Yahoo sein neues Logo präsentiert hat, zieht also auch Bing nach. Vorgestellt wird auch das neue Logo im Blog, auf der Suchseite ist noch das alte zu finden. "Einfach, authentisch und direkt" soll das neue Logo laut Erickson sein. Eine radikale Veränderung ist es nicht, eher eine behutsame Weiterentwicklung. Die Corporate Designer haben die Schrift leicht verändert, die Buchstaben weniger rund gemacht und stärker an den Schriftzug des Microsoft-Logos angenähert. Auch bei der Farbe stand das Dachmarkenlogo Pate, das Orange-Gelb stammt aus dem Farbquadrat. Gleichzeitig soll die Farbe an den orangefarbenen Punkt des bisherigen Bing-Logos erinnern. Zudem erweitert Microsoft die Farbskala um weitere Orange-, Gelb-Töne sowie um andere warme Farben der Microsoft-Palette.
Neu ist die Bildmarke, ein stilisiertes "b". Sie soll Bewegung, Richtung und Energie symbolisieren. Aus diesem Symbol hat Microsoft eine Reihe von Grafikelementen und Animationen entwickelt, die das Unternehmen in seine Kommunikation einfließen lassen will. Für Bing ist die neue Optik mehr als nur ein neues Logo. Es soll eine neue Bing-Identität darstellen und eine strategische und visuelle Weiterentwicklung symbolisieren.
Auch bei der Dachmarke Microsoft gibt es Bewegung. Das Unternehmen eröffnet seine neue Hauptstadt-Niederlassung in Berlin. Zentrum des neuen Standortes Unter den Linden ist "The Digital Eatery", eine Kombination aus Café und Ausstellungsbereich. Anders als etwa Apple hat sich Microsoft dabei bewusst gegen einen Verkaufsraum mit angeschlossenem Kundenbetreuungszentrum entschieden. "Wir verstehen uns als Gastgeber und Treffpunkt der digitalen Gesellschaft", sagte Microsoft-Manager Henrik Tesch. In der "Digital Eatery" können Besucher und Gäste die Produkte von Microsoft aber ausprobieren.
Das Unternehmen zeigt dort Software, Hardware und Services aus dem eigenen Haus in verschiedenen Lebensbereichen. Für das Essen übernimmt die Firma Fuchs + Gans die gastronomische Leitung. Neben dem Café soll es künftig noch Platz für kleinere und größere Veranstaltungen sowie Büros für Microsoft-Mitarbeiter geben. Noch in diesem Jahr sei die offizielle Eröffnung des ganzen Gebäudes geplant, sagte Tesch. (dpa/fm)