TalentFrogs-Geschäftsführer Peer Bieber: "fehlende oder unzureichende Qualifikationsmerkmale".
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Selbstdarsteller sind im Vorteil – und die sind meistens männlich: Männer nutzen Social Media offenbar professioneller als Frauen, um über diese Kanäle auf sich aufmerksam zu machen. So erhalten männliche Akademiker im Durchschnitt 3,6 Jobangebote im Monat, weibliche Akademiker dagegen nur 1,1 – ein krasses Missverhältnis also. Diese Zahlen aus einer aktuellen Studie veröffentlicht TalentFrogs, Köln. Das Recruiting-Unternehmen befragte von Juli bis Dezember 2012 insgesamt 2.528 Erwerbstätige.
Außerdem wurde erhoben, ob die Kandidaten bevorzugt über Business-Netzwerke oder private Accounts kontaktiert werden möchten. Auch hier ein eindeutiges Ergebnis: Die klare Mehrheit (92%) will ausschließlich über Business-Plattformen wie Xing oder Linkedin angesprochen werden. Dabei zeigten sich leichte Unterschiede zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern: So wollen immerhin zehn Prozent der Nicht-Akademiker auch über private Netze wie Facebook oder StudiVZ Offerten erhalten.
„Männer sind in ihrer Selbstvermarktung wesentlich offensiver und professioneller als Frauen“, sagt Peer Bieber, Geschäftsführer von TalentFrogs. „Wir recherchieren für Unternehmen qualifizierte Kandidaten. Die Auffindbarkeit von Frauen ist in vielen Fällen durch fehlende oder unzureichende Qualifikationsmerkmale schwieriger.“ Spätestens seit der „war for talents“ in Deutschland ein Thema ist, suchen Unternehmen aktiv nach Fach- und Führungskräften. Gerade ein Engagement in Social Media ermöglicht es qualifizierten Erwerbstätigen, ihre Auffindbarkeit für Unternehmen und Personalberater zu verbessern und sich mit wenig Aufwand professionell in Szene zu setzen.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Thomas
Forster
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