Ferguson hört auf: Grund zum Feiern?
Ferguson hört auf: Grund zum Feiern? © Foto:Observer/BBH

Fußball | | von Susanne Herrmann

"Observer" nimmt mit Bartle, Bogle, Hegarty Abschied von Ferguson

Alex Ferguson, Trainer von Manchester United, geht. Der Schotte prägte eine Ära des Erfolgsvereins in England, sodass der Trainerwechsel für noch mehr Schlagzeilen sorgte als der Abschied Thomas Schaafs bei Werder Bremen. Dem Ende der Ära Ferguson widmet der britische "Observer" einen 12-seitigen Sonderteil - und macht auf diesen mit einer Kampagne von Bartle, Bogle, Hegarty (BBH) aufmerksam.

Der "Observer" dokumentiert in der Beilage die außergewöhnliche Karriere des Fußballstars. Anlass für eine Verkaufskampagne, die darauf aufbaut, dass die Reaktionen auf Fergusons Ruhestand überwiegend aufrichtiges Bedauern ausdrückten. Denn "das Spiel verliere einen seiner erfolgreichsten Klpfe", so der Tenor. Die Kreativen sollten aus verschiedenen Blickwinkel zeigen, wer mögliche Anwärter auf Fergusons Fußstapfen sind. Das wären dann ja diejenigen, die Grund zum Feiern hätten, vermutete das BBH-Kreativteam. Und bildete potenzielle Nachfolger aus der englischen Liga in Jubelposen ab - unterstellend, dass das ihre Reaktion auf der frei werdenden Posten wiedergebe. "Ein trauriger Tag für den englischen Fußball - außer, du organisierst den Konkurrenzkampf", urteilt BBH, London.

Bei der Kreativagentur ist für das Jubelmotiv das Team um Richard Glendenning und Martha Riley verantwortlich( CDs: Peter Reid, Carl Broadhurst, David Kolbusz).

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