Dirk Popp: "Werden MissstĂ€nde zu spĂ€t oder gar nicht kommuniziert, leidet das Vertrauen in die FĂŒhrungselite insgesamt"
Dirk Popp: "Werden MissstĂ€nde zu spĂ€t oder gar nicht kommuniziert, leidet das Vertrauen in die FĂŒhrungselite insgesamt" © Foto:Ketchum Pleon

Ketchum Pleon | | von Markus Weber

Agentur-Studie: Manager-Image wirkt sich auf Umsatz aus

Jeder zweite Deutsche hat schon einmal einen Anbieter aufgrund mieser UnternehmensfĂŒhrung boykottiert. International liegt der Anteil mit 60 Prozent sogar noch höher. Das ist eines der Ergebnisse des Ketchum Leadership Communication Monitor 2013. Umgekehrt gaben vier von zehn Befragten an, in der Vergangenheit erstmals Produkte von einem Anbieter gekauft zu haben, weil sie von der FĂŒhrung des Unternehmens ĂŒberzeugt waren. Der Studie zu Folge attestieren lediglich 29 Prozent der BundesbĂŒrger deutschen Top-Managern eine gute FĂŒhrung. Noch schlechter fĂ€llt das Ergebnis allerdings fĂŒr Politiker aus: Gerade mal 15 Prozent der Deutschen schreiben ihren Politikern gute FĂŒhrungseigenschaften zu. Im Rahmen der internationalen Ketchum-Umfrage wurden 6.000 Personen aus elf LĂ€ndern befragt.

Nur 18 Prozent der BundesbĂŒrger glauben, dass Politiker gut kommunizieren - eine Verringerung um 6 Prozentpunkte gegenĂŒber dem Vorjahr. Noch deutlicher war der RĂŒckgang bei den Managern: nĂ€mlich minus 12 Punkte, von 35 auf 23 Prozent. 72 Prozent der Deutschen messen der Kommunikation eine hohe Bedeutung bei. "Werden MissstĂ€nde zu spĂ€t oder gar nicht kommuniziert, leidet das Vertrauen in die FĂŒhrungselite aus Wirtschaft und Politik insgesamt", sagt Ketchum-Pleon-CEO Dirk Popp.

Große Hoffnungen setzen die Befragten auf die neue Manager-Generation der heute 35- bis 50-JĂ€hrigen. Zwei Drittel glauben, sie werden uns bestimmt deutlich besser durch schwere Zeiten fĂŒhren. Schön wĂ€r's.

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